Siebente Station zum ADAC GT Masters, Zandvoort: Ganz bitter! Titelchancen für Klaus Bachler nach heutigem „Nuller“ nur noch theoretisch!

Martin Ragginger lag in Führung, hatte an der Spitze alles Griff, ehe er nach einem Rennunfall mit Tomas Enge nach einer Safety-Car-Phase bis ans Ende des Feldes zurückfiel. . .

Just der 13. Lauf zum ADAC GT Masters brachte Klaus Bachler heute kein Glück – mit seinem Partner Martin Ragginger blieb der Steirer auf dem Porsche 911 GT3 R von Schütz Motorsport nach einem mehr als unglücklichen Rennverlauf in Zandvoort ohne Punkte, hat damit nur noch eine theoretische Titelchance. Auch deshalb, weil die Gesamtführenden Asch/Ludwig (D/Mercedes) das Glück auf ihrer Seite hatten und den Lauf gewannen!
Dabei begann alles perfekt: Ragginger ging von der Pole ins Rennen, hatte von der Spitze aus alles im Griff, ehe er kurz vor dem Fahrerwechsel nach einer Safety-Car Phase beim Re-Start mit Tomas Enge (Lamborghini) kollidierte und bis ans Ende des Feldes zurückfiel.

Bachler übernahm dann das Steuer des Porsche auf P 18, startete eine tolle Aufholjagd, die ihn noch bis auf den elften Platz nach vor brachte – Punkte gibt’s dafür leider keine! Klaus bleibt in der Meisterschaft aber Zweiter, da Baumann/Klingmann (Ö/D/BMW) mit P10 nur einen Zähler holten.
Aktueller Meisterschaftsstand: Asch/Ludwig (186), Bachler (138), Baumann/Klingmann (131).

Klaus Bachler: „Ich möchte das Rennen erst gar nicht kommentieren. Fest steht, dass mit dem heutigem Ausgang der Zug Richtung Meisterschaft für mich abgefahren ist. Klar ist theoretisch die Chance noch vorhanden – da müssten aber einige Wunder passieren. Sehr ernüchternd, die ganze Geschichte.“

Morgen geht es in Zandvoort ab 13:15 Uhr mit dem nächsten Lauf weiter, Sport1 überträgt wieder direkt.