Bei der zweiten Station zum ADAC GT Masters: Klaus Bachler auch heute bärenstark!

Der Steirer pflügte sich erneut erfolgreich durch das Feld – Durchfahrtsstrafe wegen zu schnellem Wechsel kostete viel Zeit – Erfreulich: Gestern bester, heute zweitbester Porsche

Nach dem gestrigen achten Platz klassierten sich Klaus Bachler und sein deutscher Partner David Jahn heute beim vierten Lauf zum ADAC GT Masters auf dem Sachsenring mit dem Porsche 911 GT3 R vom KÜS Team75 Bernhard auf P 14. Nach einer erneuten Klasseleistung von Bachler kostete aber eine Durchfahrtsstrafe wegen zu schnellem Wechsel eine weitere Top-10-Platzierung . . .

Nach Platz 16 im Qualifying („Leider hatte ich auf meiner schnellen Runde viel Verkehr“) musste Klaus Bachler heute aus der achten Reihe ran. In der Startphase mit vielen Rempeleien verlor der Steirer zwei Plätze, holte sich diese aber nach zwei Runden zurück. Danach ging’s wie gestern weiter: Zuerst schnappte sich Bachler Markus Pommer (Audi), dann Guy Smith (Bentley) und machte dann Jagd auf Rahel Frey (Audi), die er dann in Runde 13 überholte. In Runde 17 ging er auch noch an Gerald Tweraser (Lamborghini) vorbei, ehe er im Boxenstopp-Fenster auch noch an Edward Sandström (Audi) und Jordan Lee Pepper (Audi) vorbeiging, ehe er 27 Minuten vor dem Ende auf Rang 4 geführt wurde, als er in der Box an David Jahn übergab –wobei natürlich einige Konkurrenten schon früher beim Wechsel waren.
Jahn reihte sich nach Schließen des Boxenstopp-Fensters schließlich auf Position 7 ein. Da man beim Wechsel aber zu schnell war, musste der Deutsche mit einer Durchfahrtsstrafe nochmals rein und fiel auf P 15 zurück. Schlussendlich reichte es nur zu Rang 14.

Klaus Bachler: „Die Durchfahrtsstrafe ist natürlich ärgerlich. Das hat uns eine sehr gute Platzierung gekostet. Mit meinem Stint bin ich aber wieder sehr zufrieden. Viel besser geht es nicht. Ich glaube, ich habe zehn Autos überholt. Einzig der Start war etwas heikel – da wurde ich förmlich eingeklemmt. Alles in allem war es aber ein sehr gutes Wochenende für mich.“