Porsche Mobil 1 Supercup, großes Finale in den USA: Klaus Bachler mit breiter Brust nach Austin!

Für den Porsche-Junior steht die erste Entscheidung in dieser Saison an: Theoretisch hat er sogar noch die Chance auf den Titel – aber der Fokus liegt eindeutig auf Podium!

Der Porsche Mobil 1 Supercup 2014 wird am Wochenende (1., 2. November) in den USA abgeschlossen. In Austin stehen die letzten beiden Läufe auf dem Programm. Und die Spannung ist groß: Denn weder der Kampf um den Titel, noch um die Podiumsplätze sind entschieden. Mittendrin Klaus Bachler, der als aktuell Dritter rein theoretisch sogar noch Chancen auf die Meisterschaft hat! Oberstes Ziel des Porsche-Juniors ist es aber, seinen Podiumsplatz zu verteidigen!

Und das wird schwer genug. Kurz die Ausgangssituation: Bachler hat im Moment als Dritter 34 Zähler Rückstand auf den vor ihm liegenden Kuba Giermaciak, und 39 auf den Führenden Neuseeländer Earl Bamber. Bei 40 noch zu vergebenden Punkten sind die Möglichkeiten auf P 1 aber wohl wirklich nur noch theoretischer Natur.

Weit enger geht es da schon zu, wenn man die Tabelle hinter Bachler ansieht: Da lauern die Verfolger des Steirers mit Minimalabständen: Sven Müller (D) fehlen nur drei Zähler auf Klaus, Michael Ammermüller (D) acht, Ben Barker (GB) elf, Philipp Eng (Ö) 14 und Nicki Thiim (DK) 18. In Wahrheit kämpfen also sechs Piloten in zwei Rennen um den verbleibenden Platz auf dem Podium in der Gesamtwertung!

„Für mich sind das alles nur Zahlenspiele“, sagt Klaus Bachler, „aufgrund der Ausgangslage ist es gar nicht möglich zu taktieren. Denn dafür sind einfach zu viele Fahrer in diesen Kampf involviert. Deshalb werde ich das auch alles ausblenden, und mich – wie schon in den letzten Rennen – voll auf mich konzentrieren. Wir müssen im Training schnellstmöglich eine perfekte Abstimmung finden, auf dieser Basis dann gute Qualifyings hinlegen und in den Rennen den richtigen Konsens zwischen Angriff und Fehler vermeiden finden. Wenn uns das gelingt, kommen die Ergebnisse dann ohnehin. Es wird alles sehr knapp werden. Aber ich war in all meinen letzten Rennen sehr gut drauf, will diese Form auch nach Austin mitnehmen.“