Viel Pech beim Saisonstart der Langstrecken-Weltmeisterschaft: Bitter! Defekt in der Schlussphase stoppt Klaus Bachler & Co. in Silverstone

Nach der Pole am Samstag lagen Bachler & Co. auch heute im Rennen lange Zeit in Führung, ehe ein Aufhängungsschaden in der letzten Stunde das Trio bis auf Rang fünf zurückwarf

Einen ganz bitteren Nachmittag erlebte heute Klaus Bachler beim Saisonauftakt der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Silverstone: Ein Schaden an der Aufhängung in der Schlussstunde kostete wohl den zum Greifen nahe gewesenen Sieg in der Klasse LMGTE Am .

Bis dahin lief an diesem Wochenende alles nach Plan: Bachler holte gestern mit dem Porsche 911 RSR von Abu Dhabi Proton Racing souverän die Pole. Und von Startplatz 1 ins Rennen gegangen, fuhr Bachler auch heute der Konkurrenz davon, übergab als Führender an Khaled Al Qubaisi (VEA) und anschließend an David Heinemeier-Hansson (DK), die ihre Sache ebenso gut meisterten. Als dann Bachler eine Stunde vor dem Ende dieses 6-Stunden-Rennens wieder ins Auto stieg, meldete sich rund 30 Minuten vor dem Ende der Defektteufel zu Wort: Schaden an der Aufhängung rechts vorne – die Reparatur kostete viel Zeit – und am Ende gab es nur den enttäuschenden fünften Rang . . .

Klaus Bachler: „Was soll man dazu sagen? Wir haben lange Zeit alles richtig gemacht. Die Pole am Samstag, dann heute eine sehr gute Performance abgeliefert und lange geführt. Aber wenn dann ein Defekt auftritt, bist du machtlos. Sehr positiv ist aber, dass wir als Team gezeigt haben, wozu wir imstande sind.“