WEC – Langstrecken-WM, vorletzter Lauf in China: Klaus Bachler & Co. zeitweise in Führung – am Ende reichte es aber nur zu Rang 7

Nach einem Bremsdefekt rutschte Teamkollege Al Quabaisi ins Kiesbett – danach verlor man an der Box rund 5 Runden Damit war das Rennen für Abu Dhabi Proton Racing gelaufen

Klaus Bachler und seine Teamkollegen Christian Ried (D) und Khaled Al Quabaisi (VEA) mussten sich heute mit ihrem Porsche 911 RSR von Abu Dhabi Proton Racing beim vorletzten Lauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Shanghai mit Platz 7 in der LM GTE Am-Klasse zufrieden geben – waren dabei aber von viel Pech verfolgt . . .

Denn bei ganz schwierigen Verhältnissen (starker Regen und viel Wasser auf der Strecke, ein Re-Start und sehr viele Gelb-Phasen) schlug sich das Trio von Beginn an prächtig, lag kurzzeitig in der Klasse sogar in Führung.
Doch ein Bremsdefekt nach rund eineinhalb Stunden machte alle Hoffnungen auf den angepeilten Podestplatz zunichte: Al Quabaisi kam von der Strecke, landete im Kies, brachte das Auto aber zurück an die Box, wo man aufgrund der Reparaturen rund fünf Runden verlor und bis ans Ende des Feldes zurückfiel.

Bachler & Co. beendeten zwar das Rennen, mehr als der siebente Platz in der Klasse war nach sechs Stunden aber nicht mehr drinnen.

Klaus Bachler: „Mehr Pech kann man wirklich nicht mehr haben. Wir waren sehr gut dabei, haben die Klasse teilweise sogar angeführt. Und dann fährst du am Ende mit einem siebenten Platz nach Hause. Das ist alles schon etwas deprimierend. Gratulation an Porsche Motorsport zum Konstrukteurs-WM-Titel!“